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19.08.2005

Einführung in den Sprachkurs für Deutsche

Bei unserem Besuch in Coburg wurde der Wunsch nach einem ZüritütschKurs laut. Hier zum Beginn eine kleine Einführung über und zu den Schweizern!

 

Das lohnt sich echt zu Lesen - auch für SchweizerInnen!!!

  > das "kleine Einmal-eins" für den Schweiz-Besuch (...aus einem deutschen Reiseführer)

Allgemeines :

* Das wesentliche Merkmal des Kantons Aargau ist es, dass er zwischen Zürich, Basel und Bern liegt.
* Wenn die Welt untergeht heisst das noch lange nicht, dass das die Schweiz auch betrifft.
* Ironie wird im Zweifelsfalle eher nicht verstanden.

Sprache:

* Der 'Deutschschweizer Dialekt' als Ganzes ist mit dem Hochdeutschen etwa so eng verwandt wie ostfriesisches Platt mit der niederbayerischen Mundart.

* Die Pflicht, sich im Auto anzuschnallen, heisst Gurtenobligatorium.
* Bei uns heisst es ich hätte gerne und nicht "ich kriege"
* Die Ständerlampe ist eine Stehlampe und keine Genitalbeleuchtung.
* Wenn Sie die Schweiz besuchen: Bitte sagen Sie zum 'Gipfeli'
(Hörnchen,Croissant) nicht 'Kipfelchen'.
* Lassen Sie bleiben, was Sie zu beherrschen glauben, klingt in Schweizer
Ohren übel: Grützi, grüüzi oder grüzzi! Bleiben Sie bei 'Guten Tag', bis
Ihnen jemand für Ihr Grüäzi die Prüfung abgenommen hat. Oder wenden Sie den
Verschlucktrick an und sagen Sie ~-zi. Das machen auch viele Schweizer so.

* Ein Harass ist kein Schäferhund, sondern eine Getränkekiste. Wenn von
einem Mödeli Anke die Rede ist, so ist kein Mädchen namens Anke gemeint,
sondern ein Stück Butter. Und wer Sie fragt, ob Sie ein Zältli möchten, der
will Ihnen keine kleine Campingausrüstung aufschwätzen, sondern ein Bonbon
anbieten. Chriesi sind keine Krisen, sondenr Kirschen.

Bluffen :

* Bestellen Sie in einer Kneipe (Schpunte, Beiz, Chnelle) ein Tschumpeli Dohl.
Das Risiko dürfte sich lohnen, wenn alles glatt läuft, bekommen Sie ein
Gläschen Rotwein (Dôle).

* Café, Restaurant, Coiffeur (ja nicht Friseur!), Trottoir, Billet, Jupe
statt Rock, pressant (statt in Eile), Apéro, Dessert, Sauce,

 * Glacé, Radio statt Rundfunk. Gewöhnen Sie sich an das leise Lächeln des
Schweizers, wenn Sie sich mit Städtenamen wie Vevey abmühen (Es sei hier
verraten: Wöwe).

* Wenn Sie in der Schweiz ein Müsli bestellen, grinsen Ihre Gastgeber in
sich hinein, denn Sie scheinen eine kleine Maus verspeisen zu wollen. Die in
der Schweiz von Dr. Bircher entwickelte Frucht-Joghurt-Flockenmischung ist
hierzulande nämlich ein Müesli.

* Spargeln ist in der Schweiz kein Verb (ich habe gespargelt), sondern
schlicht die Mehrzahl von Spargel, wie sie in Deutschland nicht existiert.

Telefonieren :

* Die putzigste Eigenart des Schweizers beim Telefonieren: Wie kurz auch
immer Ihr Schweizer Telefonpartner das Gespräch unterbrechen muss, er wird
es mit diesen Worten wiederaufnehmen: 'Sind Sie noch da?' Antworten Sie mit
einem schlichten 'Ja', und wundern Sie sich nicht. Es ist nun einmal eine
Redensart am Telefon, und die ironische Antwort:  
 'Nein, Sie hätten sich gerade eben in Luft aufgelöst' würde Ihren
Gesprächspartner nur unnötig befremden.  
 Ebenfalls geht der Verabschiedung - vorallem in Berner Regionen
- immer ein gedehntes Aaauusoo voraus und deutet somit an, dass der
Gesprächspartner das Telefonat beenden möchte.

* Wenn die Schweizer jemanden anrufen, dann "machen" sie ein
"Telefon": "I ha geschter no ä huufe telefon gmacht" (Ich habe gestern noch
viele Anrufe getätigt). Wenn man jemanden darauf hinweist, dass man sich
wieder telefonisch meldet, wird ein "telefon gegeben": "I gib dr de später
no es telefon" (Ich ruf dich dann später nochmal an).

Einkaufen :

* Für die Papiertüte im Supermarkt müssen Sie 30 bis 50 Rappen bezahlen.
Das ist kein hinterhältiger Angriff auf Ihren Geldbeutel, sondern eine
erzieherische Massnahme, um die Wegwerfgesellschaft zu bekämpfen. Wenn Sie
also einen Schweizer mit einer leeren Papiertüte antreffen, ist er
vermutlich auf dem Weg zum Einkauf.

* Über die Pünktlichkeit der Schweizer wird zu Unrecht gelästert. Sie gehen
damit viel lockerer um, als Sie glauben. Wenn man Sie um 19.30 Uhr bestellt
hat, können Sie durchaus eine Minute zu früh bis zwei Minuten zu spät
kommen. Das wird immer noch als passabel pünktlich empfunden... 

Vive la Suisse!

 

Autor unbekannt - Habe dies als Mail von einem Freund erhalten und möchte es auf diesem Weg weiterleiten!

18:45 Veröffentlicht in witz(iges)

Kommentarstatus

Was hab ich beim Lesen gelacht!!!!!!!!!!!!!!!!


LG vom "Flachlandtiroler" Dörte

Veröffentlicht von: Dörte | 19.08.2005

Vive la Suisse!!!Also gut,legen wir los*grins*und lernen.
Wünschen Euch ein schönes Wochenende.
LG Ramona und Stefan

Veröffentlicht von: Ramona | 19.08.2005

Die Kommentare sind geschlossen.